So kommt die WEG Abrechnung frühzeitig

Mit einer optimierten Verwaltung ist es möglich, dass Hausgeldabrechnungen schon sehr früh erstellt werden können. Dazu müssen zwei Sachen sichergestellt werden.

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1. Informationen müssen vorhanden sein

​Die Abrechnung kann erst dann erstellt werden, wenn alle nötigen Informationen und Rechnungen beim Verwalter eingegangen sind. Dazu zählen auch Zählerstände und (falls vorhanden) Heizkostenabrechnungen von externen Dienstleistern. Es ist also hilfreich wenn der Verwalter es beispielsweise schafft, schon in der ersten Hälfte des Januars für eine Ablesung aller Zähler zu sorgen.


Häufiges Problem: Heizkostenabrechnung durch externe Dienstleister

​​Beauftragt man externe Dienstleister für die Heizkostenabrechnung ​so kommt es regelmäßig zu Verzögerungen. Grund ist, dass die Abrechnungsperiode des Abrechnungsunternehmens nicht auf das Kalenderjahr fällt. Abhilfe kann geschaffen werden, indem der Hausverwalter auch die Heizkosten selbst abrechnet. Somit kann er die Ablesung von Zählerständen selbst organisieren und das Abrechnungsjahr auf das Kalenderjahr legen.

​2. ​Der Verwalter muss ​effizient arbeiten

​​​​Damit die Abrechnung auch wirklich zügig erstellt werden ​kann, wenn alle Rechnungen und Zählerstände beim Verwalter eingetroffen sind, muss ​die Buchhaltung, das ganze Jahr über, auf einem aktuellen Stand ​gehalten werden. Wird erst im März mit der Buchung des vorangegangen Jahres begonnen, so treten unnötige Verzögerungen auf.  ​Zusätzlich muss der Verwalter intern so effizient ​strukturiert sein, dass ​er sich genügend Kapazitäten hat, um ​die Abrechnungen die Hausgeldabrechnung schon im Januar oder Februar ​anzufertigen.

Jochen Fetzer

Zuständig für die praktische Organsation Ihrer Immobilien, Buchhaltung, Abrechnung, und die Zusammenarbeit mit Handwerkern.